Wachenheim Hedwig

Hedwig Wachenheim

“Für den Kampf und den Aufstieg der Arbeiterklasse ist Verwirrung all dessen, was ist, gefährlicher als klare Gegnerschaft.“

Hedwig Wachenheim
Wachenheim Hedwig, Nationalsozialismus und Wohlfahrtspflege

Hedwig Wachenheim – die Frau die unserem Verein ihren Namen gibt, ist heute fast vergessen. In der Zeit der Weimarer Republik jedoch war sie eine bekannte und engagierte, wenn auch untypische Vertreterin der Arbeiterbewegung.
Als junge Frau mit großbürgerlich jüdischem Hintergrund, engagiert sie sich als Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt vor allem für die Durchsetzung des Prinzips der Nichtdiskriminierung in der sozialen Arbeit und für die Etablierung der Sozialarbeit als Beruf.
Als Beamtin und Politikerin kämpft sie vor allem für die Demokratisierung der ehemals kaiserlichen Verwaltung und gegen den Aufstieg des Nationalsozialismus.
Als Wissenschaftlerin etabliert sie sich im amerikanischen Exil, ähnlich vielen ihrer ehemaligen Mitstreiter, wie Herta Kraus, Erna Magnus, Walter Friedländer und Hans Staudinger, im sozialwissenschaftlichen Wissenschaftsbetrieb der USA.
Nach Jahren des Exils kehrt sie 1945 als Mitarbeiterin der US-Militärregierung wieder nach Deutschland zurück. Obgleich sich ihr die Gelegenheit bietet in Deutschland wieder Fuß zu fassen, kehrt sie 1951 in die USA zurück.
Wir als Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft fühlen uns vor allen Dingen ihrer Haltung zur sozialen Arbeit verpflichtet, das Prinzip der Nichtdiskriminierung mit einem hohen professionellen Anspruch zu verbinden.

In diesem der Vita und dem Werk von Hedwig Wachenheim reservierten Teil unseres Auftrittes im Internet finden Sie hier gleich im Anschluss eine längere Biografische Skizze über Leben und Werk von Hedwig Wachenheim.

Hedwig Wachenheim biografische Skizze

posted: Biografien

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claude
19. August 2014 um 16:59