Iron Curtain #3 – Musik und Widerstand

HERZLICHE EINLADUNG ZUM PROJEKT IRON CURTAIN 2017

Kaos am Wall: ein öffentliches kakophonisches Klang-Vision-Happening

10.November 2017 – 19 – 22 Uhr

Rigaer Str. 9 – Galiläa Kirche – 10247 Berlin -Friedrichshain

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Alle sind herzlich eingeladen! Kommt alle und werdet Teil des Kaos!

Bringt eure vielen Erinnerungen aus der Zeit der “Wende“ (1985 – 95) mit.

…Musik, Sounds, Songs, Texte, Fotos, Filme, Objekte und wichtige Dinge…

Sie werden als Teil des 28-minütigen kakophonischen Finales des Happenings

abgespielt und gezeigt – das sich als riesige synchrone multimediale Klang-Vision

entladen wird. 28 Jahre Fall der Berliner Mauer.

Kaos-Live-Musiker :

Mark Reeder (Produzent / Film: B-Movie), Bob Rutman (Steel Cello), Dirk Kalinowski

(“Zerfall“), Wolfram Spyra (Steel Cello/ Sound-Musiker), Teresa Riemann (Drums)

Kaos am Wall feiert und zelebriert mit seinem Publikum die historische und politische

Bedeutung von Musik und Punk in der Kunst und in der Geschichte des politischen

Protestes in einem multimedialen Happening.

Dialog und Perspektiven sind Thema und authentisches Anliegen der englisch-deutschen

Künstlergruppe, Akteuren der Friedrichshainer Freiheits- und Demokratiegeschichte und

Dozenten und Studenten der Coventry University/ Großbritannien.

Mit ihren Erinnerungsbeiträgen wird das Publikum zu Projekt-Teilnehmern.

Gemeinsam werden sie und die IRON CURTAIN-Projekt-Künstler Sequenzen des

interaktiven und interdisziplinären Geschehens gestalten.

Die Erinnerungsgegenstände und -beiträge aller Beteiligten aus der Zeit “vor und nach der

Mauer“ werden live gezeigt und abgespielt.

Monumentale Projektionen im Kirchenraum werden Rekonfugirationen der Geschichte im

ehemals geteilten Berlin.

Das Steel Cello – und seine metaphorische Anspielung auf den “Eisernen Vorhang“ -

ist eine instrumentale Skulptur, dessen Klangwände zum Bildschirm für projizierte

Archivbilder und die poetische Proben und persönliche Zeugnisse der Teilnehmer werden.

Die Musiker spüren den “Sound-Track des Gedächtnisses“ auf.

Verschiedene künstlerische Darstellungsformen werden im Verlauf des Happenings

interagieren und verschmelzen.

Alles wird mit allem und allen synchronisiert.

Ein multimediales “Geschehen in der Gleichzeitigkeit“ steigert sich dynamisch.

Klänge und Visionen laden die kakophonische Atmosphäre auf.

Punk is in the air…

Furios dröhnt der Event in den finalen 28 Minuten aus.

Sounds, Performances, Reminiszenzen und Katharsis hallen nach…

Für die Übertragen der Erinnerungssongs und -sounds wurden technische Geräten – wie

25-Kanal-Mischpult, CD-DVD-VHS-Kassetten-Abspielgeräte und Projektoren – aufgebaut

und stehen zur Nutzung bereit.

Für das Anschließen der Geräte und die Phase des Kaos-Tuning-Sound-Checks gibt es

Hilfe vor Ort.

Bitte kleinere Abspielgeräte, Adapter, Kabel nicht vergessen mitzubringen!

Wir freuen uns auf aller Kommen und die aktive Teilnahme bei Kaos am Wall.

Adrian Palka – englischer Kurator und Künstler, Bob Rutman – deutsch-amerikanischer

Musiker und Erfinder des Steel Cello, in Berlin lebend und Wolfram Spyra, Steel Cello-

Spieler und Sound-Musiker aus Berlin – sind die Wegbereiter von IRON CURTAIN.

2007 fand DISLOCATION in der Coventry Cathedral in Großbritannien statt:

Friedensbewegt, stark im dialogischen Anliegen, Konzept und künstlerischem Ausdruck,

dem Mahnen und Erinnern verpflichtet.

Sie haben diese Projekt-Idee nach Berlin mitgebracht.

Ihnen – dem “Impossible Trio“ – unser besonderer Dank.

Mit besonderer Wertschätzung und Hochachtung erinnern wir uns an Pfarrer Gerhard

Cyrus. Wir danken ihm und seiner Frau Christine.

Team IRON CURTAIN 2017 – Kaos am Wall

Berlin – Großbritannien – (ironcurtain.coventry.ac.uk)

Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg

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