Wartet nicht auf bess’re Zeiten!

 

„Wartet nicht auf bess`re Zeiten!“

Die in erster Linie an Jugendliche gerichtete Dauerausstellung “Wartet nicht auf bess’re Zeiten!” (Jugendwiderstand und Jugendopposition in der SBZ/DDR) bietet einen Einblick in eine jugendkulturell geprägte Widerstandskultur von 1948-1989, wobei Friedrichshain als Stadtteil mit langer Widerstandstradition näher beleuchtet wird.

Viele DDR-Jugendoppositionen etablierten sich insbesondere unter den Dächern evangelischer Kirchengemeinden, u.a. in der Galiläa- und der Samariterkirche, wo man sich offen gegen staatliche Repression aussprechen, sich vernetzen und somit auch wichtige Impulse für die friedliche Revolution 1989 setzen konnte.

Die Kirche ist somit ein wichtiger Teil der Geschichte, die sie heute dokumentiert.

In der Ausstellung bekommt man anhand von originalen Ausstellungstücken, sowie Bild- und Tondokumenten einen Einblick in eine jugendliche Lebenswelt noch früher Vergangenheit, welche sich jedoch aufgrund der politisch gesetzen Rahmenbedingungen im SED-Staat maßgeblich von der heutigen Lebenswirklichkeit unterscheidet.

Der konzeptionelle Ansatz dient dazu, die schwierigen Lebensbedingungen insbesondere von alternativ orientierten Jugendlichen in der DDR, der jungen Generation von heute zugänglich zu machen.

So soll die Ausstellung an die Bedeutung von Widerstand und Opposition in Friedrichshain erinnern und mahnen, wie wichtig der aufrechte Gang und Zivilcourage auch heute noch sind.

Folgende Themen werden hier genauer beleuchtet:

 

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