Konzept

Jugendwiderstand und Jugendopposition in der DDR 1968-1989

Die Ausstellung “Wartet nicht auf bess’re Zeiten!” Jugendwiderstand und Jugendopposition in der SBZ/DDR (1948-1989) bietet einen Einblick in eine jugendkulturell geprägte (Punk und Rock) Widerstandskultur in den letzten 20 Jahren der DDR, die sich gegen staatliche Repression insbesondere auch unter dem Dach von evangelischen Kirchengemeinden etablierte und wichtige Impulse für die friedliche Revolution im Herbst 1989 setzte. Die Ausstellung soll die Erinnerung an die Bedeutung von Widerstand und Opposition in Friedrichshain wach halten und mahnen, wie wichtig der “aufrechte Gang” und Zivilcourage auch heute sind.

Da sich die Ausstellung in erster Linie an Jugendliche richtet, bietet sie durch die Verwendung von Bild- und Tondokumenten einen Einblick in eine jugendliche Lebenswelt, die sich weniger anhand der praktizierten Lebensformen, aber umso deutlicher aufgrund der politisch gesetzten Rahmenbedingungen im SED-Staat von der Lebenswirklichkeit der heutigen Jugendlichen unterscheidet.

Der konzeptionelle Ansatz dient insbesondere dazu, die schwierigen Lebensbedingungen insbesondere von alternativ orientierten Jugendlichen in der DDR der jungen Generation von heute zugänglich zu machen.

 

Ausgewählte Themen der Ausstellung

Die Dauerausstellung des Jugend[widerstands]museums Galiläakirche umfasst unter anderem folgende Themen. Durch Anklicken ist eine ausführliche Erläuterung erhältlich.