Fraenkel Ernst

Ernst Fraenkel

(1898-1975)

26.12.1898 Geburt als Sohn wohlhabender jüdischer Eltern in Köln

1916-1918 Soldat

1919-1921 Studium der Rechtswissenschaft und Geschichte in
Frankfurt/Main

1923 Promotion bei Hugo Sinzheimer

1925 Abschluss des Referendariats

1925 Dozent an der Wirtschschaftsschule das Deutschen
Metallarbeiter-Verbandes in Bad Dürrenberg

1927 Gemeinsame Rechtsanwaltskanzlei mit Franz Neumann in
Berlin Syndikus des Deutschen Metallarbeiter-
Verbandes

Ab 1933 Widerstand im „Internationalen Sozialistischen
Kampfbund“ (ISK). Vertritt im Zuge der ersten
Prozesse gegen Berliner Sozialdemokraten, viele der
Verfolgten und erzielt zum Teil spektakuläre
Freisprüche, mit der Begründung die Geständnisse
seien unter Zwang entstanden.

1938 Emigration in die USA

1939-1941 Studium des amerikanischen Rechts an der Law School
der University of Chicago

Danach mehrere Publikationen (u.a. mit Hedwig
Wachenheim) zum politischen Neuaufbau Deutschlands
nach dem 2. Weltkrieg

1941 Erscheint in den USA, in englischer Sprache,
Fraenkels wissenschaftliche Auseinandersetzung mit
dem Nationalsozialismus „Der Doppelstaat“.

1944 Eintritt in den US Regierungsdienst

1945-1950 Berater amerikanischer Behörden in Korea.

1951 Rückkehr nach Deutschland und Dozent an der
Deutschen Hochschule für Politik in Berlin

1953-1967 Professor an der Deutschen Hochschule für Politik
bzw. dem Otto-Suhr-Institut der FU.

Er entwickelt das wissenschaftliche Konzept eines
normativ orientierten „Neo-Pluralismus“.

1967 Emeritierung

1975 Tod in Berlin

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